Leistungssteigerung durch Optimierung der Dampfnetze

Leistungssteigerung durch Optimierung der Dampfnetze

Überraschenderweise haben relativ viele Kraftwerksanlagen mit instabilen Dampfdrücken zu kämpfen. Das ist nicht nur technisch eine große Herausforderung: So liegen zum Beispiel bei nahezu allen Papierfabriken die finanziellen Einbußen aufgrund ineffizienter und instabiler Dampfsysteme üblicherweise zwischen 0,2 und 2 Millionen EURO pro Jahr.

Pöyry kann bei der Optimierung der Dampfsysteme in Kraftwerken auf eine einzigartige Erfolgsbilanz verweisen, wobei im Lauf der vergangenen Jahre ein überzeugender Arbeitsprozess etabliert werden konnte. Mittlerweile wurden bereits über 40 Projekte in aller Welt erfolgreich abgewickelt.

Am Beginn eines Projekts steht üblicherweise eine eingehende Überprüfung der Kreisläufe und Steuerungen einschließlich einer Machbarkeitseinschätzung hinsichtlich der Umsetzung.

Im zweiten Schritt wird unter Einsatz des Modysim™Programms mit einer dynamischen Simulation des Dampfnetzes die Realisierbarkeit exakt ermittelt.

In der Umsetzungsphase werden die Spezifikationen für erforderliche Steuerungsmodifikationen detailliert ausgearbeitet. Pöyrys Experten betreuen die Neukonfiguration der Turbinen- und Automatisierungssysteme und kümmern sich um die Feinabstimmung aller Steuerungselemente. Die Dampfdruckstabilität im Niedrigdruckteil liegt bei unseren Projekten üblicherweise bei ± 0,05 bar unter stabilen Betriebsbedingungen und bei ±0,1 bar bei Störfällen.

Projekte zur Optimierung von Dampfnetzen/-systemen rentieren sich zumeist sehr schnell. Die Amortisationszeit beträgt üblicherweise weniger als ein Jahr.